FAQ



Hier finden Sie Antworten zu Fragen, die sehr oft in unserer Ordination gestellt werden…

Ist durch die Strahlung bei einer Mammographie mit einem erhöhten Krebsrisiko zu rechnen?

Auch bei wiederholten Mammographien ist nicht mit einem erhöhten, strahlenbedingten Krebsrisiko zu rechnen.
Das Risiko, eine etwaige Krebserkrankung nicht oder zu spät zu erkennen, weil ein Knoten nicht abgeklärt wird, ist in jedem Fall größer. Hinzu kommt, dass die Empfindlichkeit der Brustdrüse gegenüber Strahlenbelastung mit steigendem Alter abnimmt.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung durch eine Mammographie?

Eine Untersuchung der Brust besteht aus zwei Aufnahmen. Bei ihrer optimalen Anwendung liegt die Belastung bei nur rund 0,5 Milli-Sievert.
Zum Vergleich: Die Dosis an natürlicher gleichartiger Strahlung, die aus dem Weltraum oder aus der Erde stammt und der jeder ausgesetzt ist, beträgt pro Jahr etwa zwei bis vier Milli-Sievert.
Die Strahlenbelastung durch eine Mammographie ist also vergleichsweise gering.

BKFP – Brustkrebsfrüherkennungsprogramm

Sollten Sie zwischen 40 und 45 oder ab 70 Jahre alt sein, beanspruchen Sie über die kostenlose Serviceline 0800 500 181 eine Freischaltung Ihrer E-card (dauert ca 2 bis 3 Tage) oder nehmen Sie telefonischen Kontakt mit uns auf und wir erledigen das für Sie.
Sind Sie zwischen 45 und 69 Jahre alt, bekommen Sie alle 2 Jahre eine Einladung zur Mammografieuntersuchung.

Was bedeutet BIRAD Klassifikation ?

Die BI-RADS® Klassifikation wurde eingeführt, um eine Qualitätsverbesserung der Mammographie-Befundung zu erreichen.
Durch einheitliche Terminologie und Codierung sollen die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten reduziert und vereinfacht werden.
Es werden 6 Gruppen unterschieden:
BIRADS 0: nicht beurteilbar, weitere Bildgebung erforderlich
BIRADS 1 : unauffälliger Befund
BIRADS 2 : benigner Befund
BIRADS 3 : vermutlich benigner Befund; kurzfristige Kontrolle erforderlich ( 3 oder 6 Mon.)
BIRADS 4 : suspekte Läsion; Biopsie empfehlenswert
BIRADS 5 : Malignitätskriterien; Biopsie erforderlich

Für welche Untersuchungen brauche ich einen Termin?

Ultraschall – Mammographie und Mammasonographie – Darmröntgen – Magenröntgen – Schluckakt – Nierenröntgen und Beinvenenröntgen
Akute und dringende Untersuchungen können auch ohne Termin zwischen 8-12 und 14-17h durchgeführt werden.

Für welche Untersuchungen brauche ich eine Vorbereitung?

Ultraschall des Abdomens (nüchtern)
Darmröntgen (Abführmittel Tag davor über Ordinationsrezept bei der Apotheke zu bekommen)
Nierenröntgen (aktuelle Kreatinin und TSH Werte. Die Labor-Überweisung bekommen Sie bei Ihrem Hausarzt)
Beinvenenröntgen (Gleiche Vorbereitung wie bei Nierenröntgen)
Magenröntgen (Nüchtern)

Was ist KM-Allergie?

KM bedeutet: Jodhältiges Kontrastmittel (=KM)
Mögliche allergische Reaktionen auf KM sind: Hustenreiz – Übelkeit – Erbrechen – Anaphylaxie – Hautausschlag – Hypotonie etc.
Durch eine sorgfältige Vorbereitung inkl. gezieltem Anamnesegespräch unter Zuhilfenahme eines Fragenbogens können wir die Wahrscheinlichkeit einer Kontrastmittelreaktion deutlich reduzieren. Sollte dennoch eine Unverträglichkeitsreaktion auftreten, so können wir mit der entsprechenden Medikation die Symptome lindern.

Was ist digitales Röntgen?

Als Digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die Aufnahmen digitalisiert werden
Digitale Röntgenbilder basieren wie herkömmliche Röntgenbilder auf Röntgenstrahlung aus einer Röntgenröhre. Die Bilder werden meist durch einen elektronischen Detektor (Festkörperdetektoren: CMOS-Sensor oder CCD-Sensor mit aufgebrachtem Szintillator) oder durch Einscannen einer Röntgenspeicherfolie digitalisiert und im PACS im DICOM-Format gespeichert.
Digitales Röntgen hat große Vorteile im Ablauf.
Die Bilder können an der Workstation digital nachbearbeitet werden, man erspart sich dadurch Wiederholungsaufnahmen.
Es können auch keine Röntgenbilder mehr verlorengehen. Es werden keine Chemikalien mehr zur Film-Entwicklung benötigt.
Nicht zuletzt benötigen digitale Röntgenbilder je nach Anlage meistens weniger Strahlung, wodurch auch der Patient einer geringeren Dosis ausgesetzt wird.

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